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von Janet Betschart, 29. Oktober 2010
Moderne Umgangsformen – mit Ausstrahlung zum Erfolg
Schon Adolf Freiherr von Knigge ging es in seinem Ratgeben nicht um aufgesetztes Verhalten, sondern um den wertschätzenden Umgang miteinander. “Denn nur wer die Regeln kennt, kann sie auch brechen”
Gutes Benehmen ist immer gefragt! Souveräne und sympathische Umgangsformen spielen eine bedeutende Rolle beim Repräsentieren in der Kommunikation mit Kunden, Kollegen und Mitarbeitern.
Der Erfolg im Business hängt nämlich nicht allein vom fachlichen Know-how ab, sondern auch von der Fähigkeit, angenehm auffallen und einen guten Eindruck hinterlassen zu können.
Sie erhalten aktuelles Wissen zur Business-Etikette.
Allgemeine Regeln:
- Grüssen und Begrüssen: Was ist wichtig?
- Regeln des Vorstellens
- Was ist noch zeitgemäss
- Unterschied zwischen privat und Geschäft
- Handschlag: Was ist heute richtig?
- Der Umgang mit der Visitenkarte:
- Wann und wie tauschen Sie die Visitenkarte aus?
Business Dresscode:
- Kleider machen Leute:
“Nur gut sein, reicht nicht – wir müssen auch danach aussehen. Was für Produkte die Verpackung ist, ist für den Berater die Kleidung.”
- Warum der erste Eindruck so wichtig ist?
- Korrektes Business-Outfit für den Alltag
Apéro und Small Talk:
- Do`s und Don`ts für den Small Talk
- Wie gehe ich auf andere richtig zu, wie stelle ich mich vor?
- Wie finde ich den richtigen Einstieg
- Zuhören und gezielte Fragen stellen.
- Das stilvolle Wechseln der Gesprächspartner
- Apérogebäck und Händeschütteln? Wie geht das zusammen?
Geschäftsessen:
- Sicheres Auftreten beim Geschäftsessen
- Wie verhalten Sie sich beim Geschäftsessen?
- Die Unterschiede und Regeln für Gastgeber und Gast
- Sitzordnung: Spielt die Tischform eine Rolle?
- Stilvoller Umgang mit Besteck, Gläsern, Serviette
- Tabus bei Tisch
- Tischgespräche sinnvoll steuern: Wann ist die Zeit, übers Geschäft zu sprechen
Tipps für den Berufsalltag:
- Der Umgang mit Handy, Rauchen, E-Mails und allerlei kleine Benimmfallen
Termin: 11.11.2010
in Erlinsbach / AG
Zur Anmeldung —-> http://www.seminare.ch/extern/ressourcing-v2/search_details.asp?vorlagen_id=1135
von Janet Betschart, 28. Oktober 2010
Gutes Benehmen ist immer gefragt! Souveräne und sympathische Umgangsformen spielen eine bedeutende Rolle beim Repräsentieren in der Kommunikation mit der Kundschaft, Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeitenden.
Der Erfolg im Business hängt nämlich nicht allein vom fachlichen Know-how ab, sondern auch von der Fähigkeit, angenehm auffallen und einen guten Eindruck hinterlassen zu können.
Lassen Sie also nicht zu, dass Sie Ihr Können nicht unter Beweis stellen können, nur weil Sie die Regeln der zeitgenössischen Etikette nicht kennen.
In einer spannenden Abendveranstaltung gebe ich als Ressourcing-Trainerin aus meinem langjährigen Erfahrungsschatz Tipps und Tricks für erfolgreiches Networking weiter.
Donnerstag, 4. November · 18:00 – 22:00
Avireal Business Center in Zürich
Näheres dazu und Anmeldung –> http://taktundstil.ch/
von Janet Betschart, 9. September 2010
Was sendet Ihr Postfach während Ihrer Abwesenheit?
Soeben fand ich in meinem Email-Postfach folgende automatische Abwesenheitsnotizen:
“In der Zeit von 8. September bis 19. September bin ich nicht da. Emails werden in dieser Zeit nicht beantwortet.”
Na gut, damit weiss ich, dass ich in dieser Zeit mit dieser Person nicht rechnen kann. Meine Anfrage muss also warten. Schön … doch ich will nicht bis zum 20. September warten. Oder? …

Egal, was ich nun tue, der Absender dieser Abwesenheitsnotiz hat sich viel verschenkt. Im Ansatz war es OK, mitzuteilen, dass er nicht da ist. Es geht noch besser.
Jede auch noch so kleine Notiz ist eine Visitenkarte der Person oder/und des Unternehmens. Ob nun im Privatbereich oder im geschäftlichen Umfeld, ich sollte solche Gelegenheitennicht nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, mit meinem “Gegenüber” in einen aktiven Austausch zu treten.
So kann ich in der Abwesenheitsnotiz eine Alternative der Erreichbarkeit anbieten oder einen Vertreter, der während meiner Abwesenheit meine Sachen übernimmt. Sollte ich wirklich auf keinerlei Wegen erreichbar sein oder keinen Vertreter haben, dann kann ich das auch damit kommunizieren, dass ich meine Rückkehr ankündige und meine Rückmeldung zusichere.
Wenn dann die Email noch wie ein “richtiger Brief” aussieht, wird der Angesprochene vielleicht enttäuscht sein (weil ich nicht da bin). Doch er kann sich darauf einstellen. Formulieren Sie bitte nicht nur eine Notiz wie “Ich bin nicht da …” Sondern schreiben Sie eine gewohnte Anrede udn verabschieden Sie sich mit einem Gruss. Es ist Ihre Visitenkarte. Das auch in solche eine Mini-Email unter den Gruss noch die üblichen Kontaktdaten (Impressum) gehört, sollte zum Standart gehören. Leider ist es oft nicht so.
Nutzen Sie sogar diese Kontaktmöglichkeit, um den Adressaten zum Beispiel auf Ihre Webseite zu linken oder auf Ihren Blog, in dem Sie vor der Abwesenheit noch ein paar hochwertige Dinge geschrieben haben.
von Janet Betschart, 8. September 2010
“Pünktlichkeit ist die Tugend der Könige.”
In diesem Falle kann jeder ein König sein. Doch übertriebene Pünktlichkeit kann auch unhöflich sein. Viele Menschen erscheinen eine halbe Stunde zu früh zu einem Termin oder kommen gar zu einer Party eine Stunde zu spät.
 RainerSturm/pixelio.de
Wie sollten Sie sich verhalten? Was sind die aktuellen Knigge-Regeln?
Hier unterscheiden wir, geht es um einen Geschäftstermin oder sind Sie privat auf eine Party eingeladen? Erscheinen Sie zu einer Einladung – egal ob es sich um eine geschäftliche oder private Einladung handelt – nie zu früh.
Bei einem Geschäftstermin gilt, halten Sie sich an die Zeit. Zwei Minuten früher erscheinen, das ist geschäftlich absolut o.k. Bei Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächen ist Pünktlichkeit ein absolutes Muss. Hier sollte man genügend Reserven einrechnen, um ja nicht zu spät zu erscheinen und sich damit Chancen zu verbauen.
Bei einer privaten Einladung können Sie das akademische Viertel einplanen und bis zu 15 Minuten später erscheinen. Meist haben die Gastgeber ohnehin noch alle Hände voll mit den letzten Vorbereitungen zu tun. 15 Minuten „Verspätung“ ist hier meist sogar erwünscht und wird akzeptiert. Wenn der Gastgeber aber selber kocht (also kein Essen im Restaurant), dann sollte man möglichst pünktlich erscheinen.
Ist es abzusehen, dass Sie sich erheblich verspäten, unbedingt anrufen, sich entschuldigen und mitteilen, wann Sie eintreffen werden. “Hatte kein Telefon,” ist heute keine gute Ausrede mehr.
Was bedeutet c.t. oder s.t. auf einer Einladung?
s.t. hinter der Uhrzeit: Dieses Kürzel steht für „sine tempore“ was soviel bedeutet wie „ohne Zeit“. Finden Sie dieses Kürzel auf Ihrer Einladung, ist von den Gastgebern gewünscht, dass Sie zur genannten Uhrzeit bereits Ihren Platz eingenommen haben. Also unbedingt rechtzeitig erscheinen!
c.t. hinter der Uhrzeit: c.t. steht für „cum tempore“, also für „mit Zeit“. Das heißt, Sie haben etwas Zeit und eine Verspätung von etwa einer Viertelstunde wird in der Regel akzeptiert.
Dann findet man auf Einladungen auf Angaben wie „die Feier beginnt ab 17 Uhr“. Bei einer solchen Angabe sind Sie relativ frei, was das Erscheinen betrifft.
Der erste Eindruck zählt nicht nur im Business sondern auch privat. Wenn eine Person ständig zu spät kommt, kann das ein negatives Bild auf die Persönlichkeit werfen.
Wie auch immer, Pünktlichkeit ist eine Tugend, die man sich zu eigen machen sollte.
Möchten Sie mehr erfahren?
Die nächsten Seminartermine finden Sie unter:
http://www.taktundstil.ch/template.php?content=seminare1
Noch eine ganz besondere Definition von Pünktlichkeit:
“Pünktlichkeit ist die Kunst abzuschätzen, um wieviel sich die Anderen verspäten.” (Anonym)
oder auch:
“Meine Pünktlichkeit drückt aus, dass mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene.”
von Janet Betschart, 8. Juli 2010
Latte Macchiatto, Cappuccino, Kaffee
 Quelle: nimkenja/Pixelio.de
Oft sehe ich in Restaurants wie Menschen Ihren Latte Macchiatto umrühren, genüsslich den Löffel abschlecken und somit den Kaffeeschaum löffeln.
Sollten Sie bei Ihrem Stammitaliener Giovanni sein ist das auch o.k. Haben Sie jedoch ein Vorstellungsgespräch, sind mit Kunden oder den Chef unterwegs, dann unterlassen Sie das bitte.
Der Kaffeelöffel wird nicht abgeschleckt, sondern der Kaffee wird umgerührt und der Löffel dann auf den Unterteller zurückgelegt.
von Janet Betschart, 30. Juni 2010
Was mich vor 2 Jahren bewegte, Rückblick:
Ha – Migu – Nei – Gedanken zum Jahr 2008
Gutgelaunt und voller Energie sind wir im Januar 2008 nach einem fast 5-wöchigem Asienaufenthalt (ich fünf, Martin leider nur vier, da er einen Auftritt in Frankfurt hatte) wieder in der Schweiz angekommen.
Die positive Energie, die wir ausgestrahlt haben, hat sich auf unser Team und auf die Menschen, mit denen wir zusammen kamen, übertragen.
Doch schon nach kurzer Zeit hatte uns das Alltagsleben wieder und ich spürte einige negativen Auswirkungen von „Hamiguneilern“, die versuchen, einem das Leben etwas schwerer zu machen (was die wohl davon haben? Kann das einen Genugtuung verschaffen?).
Was gibt es den „Hamiguneilern“ über andere schlecht zu sprechen oder andere anzuschwärzen?
So nach dem Motto: Mache die anderen klein, damit du gross da stehst?
- Wäre es nicht schön, Nachbarn, Freunde, Mitarbeiter, Menschen, die um uns herum sind, die unseren Alltag begleiten, wenn die auch gut drauf wären?
- Die uns gut gesinnt sind?
- Sich mit uns freuen wenn wir erfolgreich sind? Wenn uns was gut gelungen ist?
- Sich mit Fragen beschäftigen würden, wie:
- Was kann ich tun um meine Lebensqualität zu steigern?
- Wie kann ich glücklicher werden?
- Wie kann ich anderen eine Freude bereiten?
- Welche Ziele habe ich?
- Bin ich meistens glücklich?
- Habe ich gute Gedanken?
- Bringen mich meine Gedanken meinen Zielen näher?
- Was kann ich tun, um noch besser drauf zu sein?
Stattdessen sind einige „Hamiguneiler“ geprägt von Fragen:
- Wie kann ich den anderen ein Bein stellen?
- Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu.
- Wie können die sich so was leisten?
- Warum sind die ständig im Urlaub?
- Warum wächst des Nachbar’s Bambus auf meinem Grundstück……
Fazit: Wenn sich jeder nur um sich und seine Angelegenheiten kümmern würde, seine Familie und sein Umfeld schauen würde, das es ihnen selbst gut geht, ohne die anderen zu belehren, zu sagen, wie sie es doch besser machen müssten, was sie alles falsch gemacht haben, dann erwartet uns ein phantastisches 2008.
Ich komme immer wieder auf einen grossen Punkt zurück und das ist der RESPEKT.
Wer sich selbst respektiert, der respektiert auch sein Umfeld. Nur manche Menschen können schwer damit umgehen. Ein Beispiel: Wenn man mit jemanden per Du ist, so wissen manche Menschen nicht, die Grenze zwischen privaten und geschäftlichem Umgang. Auch wenn Sie mit jemanden befreundet sind aber auch geschäftlich zu tun haben, so gilt das Gesetz hier auch die geschäftlichen Gepflogenheiten der anderen Person zu respektieren. Sie können nicht erwarten, nur weil Sie per Du mit jemanden sind, dass Sie „Sonderkonditionen“ bekommen. Im Gegenteil, eigentlich müssten Sie mehr bezahlen, weil Sie mit der Person befreundet sind.
Oder wenn Sie kurzfristig einen Termin stornieren, dann ist es doch selbstverständlich, dass dieser in Rechnung gestellt wird.
- Freut euch, wenn euer Nachbar ein neues schönes Auto hat.
- Freut euch, wenn es euren Freunden gut geht,
- freut euch, wenn ein Mitbewerber einen guten Auftrag ans Land gezogen hat, denn wenn ihr euch mit den anderen freut, so werden sie sich auch mit euch freuen.
Wenn ich Mais säe, dann bekomme ich Mais und keine Gerste und wenn ich negativ über andere denke und spreche, dann ………
Wenn ihr euch schlecht fühlt, dann überprüft mal eure Gedanken, meistens sind die dann auch schlecht und negativ!
Wenn ihr euch gut fühlt, dann habt ihr gute und positive Gedanken.
Dies waren einige philosophische Gedanken wie 2008 hätte werden könnte ohne die Ha – Migu – Nei – Gesellschaft; Hass – Missgunst – Neid – Gesellschaft © by Martin Betschart
……….
Ein Rückblick – und doch aktueller denn je.
von Janet Betschart, 28. Juni 2010
Was bei uns als total verpönt gilt, ist in anderen Ländern völlig normal.
Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind am Buffet und vor Ihnen ist jemand, der gibt Spaghetti und Kuchen zusammen auf einen Teller? Was würden Sie denken? Kulturbanause? Oder vielleicht “Igitt”?
Ich habe mich auch gewundert, als ich auf den Philippinen zu einer Geburtstagsparty eingeladen war. Dann habe ich da nachgefragt und mir wurde erklärt, dass es hier völlig normal ist, den Teller voll zu laden mit Bihon (Philippinische Spezialität,
Nudeln mit Fleisch und Salat) und Kuchen.
In unserem Kulturkreis jedoch wird strikt getrennt. Fleisch und Fisch gehören nicht zusammen auf einen Teller. Ebenso wird der Teller nicht vollgeladen, gehen Sie lieber zwei oder drei Mal zum Nachschöpfen ans Buffet.
Denn gerade beim Buffet sind meistens die Augen grösser als der Magen, so bleiben keine Reste auf den Teller zurück und Sie haben anschliessend auch nicht so ein Völlegefühl.
Takt und Stil heisst somit auch, andere Kulturen zu respektieren und nicht nur von seiner auszugehen und zu denken, die eigene sei das einzig Richtige.
von Janet Betschart, 22. Juni 2010
 Vorstellung, Du oder Sie?
Wie spreche ich meinen Gegenüber an. Per du oder per Sie?
Hier stellt sich die Frage, ist es geschäftlich oder privat?
Beim ersten Kontakt in der Geschäftswelt ist es ein „Muss“, den Gegenüber mit Sie anzusprechen. Es gibt einige „junge Unternehmungen“, die haben eine „Du-Politik”. Sollten Sie unsicher sein, warten Sie ab, wie Sie begrüsst werden, dann können Sie dementsprechend reagieren.
TIPP: Sprechen Sie Ihren Gegenüber mit Sie an. Sollte es nicht passend sein, werden Sie schon Feed-Back erhalten.
Im Privatleben ist es genau so einfach, Sie werden meistens vorgestellt oder stellen sich selbst vor. Hier erwidern Sie ebenfalls die Vorstellungsform.
von Janet Betschart, 19. Juni 2010
Was für den einen als „Geplappere“ und eine Art von Oberflächlichkeit erscheint, ist für einen erfahrenen Small-Talker „Höchstarbeit.“
Denn Small-Talk gehört zu den wichtigsten Kommunikationsformen überhaupt.
Hier stelle ich die ersten Kontakte zu meinem Gegenüber her, schaffe Verbindungen und hier zeigt sich auch „stimmt denn die Chemie“ zwischen mir und meinem Gegenüber und wenn nicht, kann ich das ändern?
Ein Small-Talk läuft in bestimmten Phasen ab:
1. Kontaktaufnahme
2. Der Gesprächseinstieg
3. Small-Talk-Thema
4. Der Gesprächsausstieg
Die Kontaktaufnahme erfolgt über Augenkontakt, ein Lächeln und so sehen Sie schon wie Ihr Gegenüber reagiert. Reagiert er positiv, dann nichts wie auf, zur ersten Kontaktaufnahme. Sie können mit einer Frage starten, denn wer fragt, führt oder Sie suchen einen gemeinsamen Aufhänger.
„Dies ist meine erste Vernissage von dem Künstler XY, die ich besuche. Sehr interessant. Wie gefallen Ihnen die Bilder?“
Am einfachsten finden Sie einen Gesprächseinstieg, wenn Sie sich auf die Veranstaltung, die jeweilige Lokalität oder den Gastgeber beziehen.
Tabu Themen sind – Dont`s:
- Tod,
- Krankheit,
- Religion,
- Kritik über andere,
- Politik,
- Geld,
- Negatives
Small-Talk-Themen sind – Do`s:
- Wetter,
- Sport,
- Hobbys,
- Reisen,
- aktueller Anlass,
- Positives
Bei einem Small-Talk sollte ich Interesse an meinem Gegenüber zeigen, ihm aufmerksam zuhören und offene Fragen stellen (Fragen, die mit ja oder nein
beantwortet werden können, sind nicht geeignet).
Ein Small-Talk sollte ca. 6-8 Minuten dauern. Ist der Kontakt geschaffen, finden wir uns beide interessant, dann tauschen wir die Visitenkarten aus und können uns für ein nächstes Treffen verabreden.
Einige Menschen müssen auf Parties gehen, um Kontakte zu knüpfen und Informationen zu sammeln, z.B. Consultants, Attaches, Firmenchefs, Einkäufer u.v.m. Einige dieser Menschen haben aber gar nicht die Anlagen dazu, oft sieht man es Ihnen auch an, dass es für Sie ein Graus ist.
Haben Sie auch schon Menschen kennen gelernt, denen man jedes einzelne Wort aus der Nase herausziehen muss? Die meinen es nicht böse, sie können einfach nicht anders.
Andere stellen sich in den Mittelpunkt, sprechen sehr laut und haben auch noch das neueste Handy dabei, mit dem neuesten Klingelton, das dann wie auf Kommando mitten im Small-Talk klingelt.
Andere sind mehr die Spassvögel und Schulterklopfer, die können Witze erzählen, kommen Ihnen im Gespräch auch sehr nahe und fassen Ihren Gesprächspartner gerne an.
von Janet Betschart, 16. Juni 2010
Stellen Sie sich mal vor, Sie haben einen Geschäftstermin oder aber einen privaten Termin und haben sich mit einer Person verabredet.
Sie sind zur verabredeten Zeit da, eher noch 8 Minuten früher, da Sie ja nicht zu spät erscheinen möchten, denn dies ist ja nicht sehr respektvoll der anderen Person gegenüber.
Es ist 14.00 Uhr, Sie sind verabredet.
Es ist 14.05 Uhr, Sie schauen sich um, bekommen schon ein komisches Gefühl, dass sich aber noch im Rahmen hält.
14.10 Uhr, Sie werden ungeduldig,
14.15 Uhr Sie werden sauer, fühlen sich nicht ernst genommen,
14.20 Uhr, Sie haben immer noch nichts von Ihrer Verabredung gehört.
Gerade als Sie gehen wollen, erscheint Ihre Verabredung mit der lapidaren Ausrede „Stau“!
Wie fühlen Sie sich?
Wie ergeht es Ihnen?
Haben Sie noch Vertrauen zu dieser Person?
Denken Sie jetzt auch, so wie mich diese Person versetzt hat, so führt sie auch ihr Geschäft?
So müssen Sie auch auf die Lieferung warten?
Ist Ihr Vertrauensverhältnis zu dieser Person gestört?
Es gibt immer wieder Menschen, die jahrelang ein Vertrauensverhältnis aufbauen und es dann innerhalb weniger Minuten zerstören.
Fazit: Sollte es sich herausstellen, dass Sie einen Termin nicht pünktlich einhalten können, so ergreifen Sie sofort das Telefon und rufen Sie an! Alles andere schafft Misstrauen, baut das mühsam erarbeitete Vertrauen ab und ist in meinen Augen unverzeihlich.
Auf jeden Fall zeigt es, dass Sie den Termin nicht ernst nehmen und nicht in der Lage sind, gut zu planen. Das überträgt sich automatisch auf die Geschäftspartnerschaft.
Niemand kann es sich wirklich leisten, unpünktlich zu sein.
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